Nicht nur das Klima in Asperg wandelt sich, sondern auch der demografische Wandel schreitet fort und wird auf absehbare Zeit dazu führen, dass es in Asperg verhältnismäßig immer mehr Menschen gibt, die aufgrund ihres Alters mit mehr oder weniger großen Einschränkungen in ihrem Alltag zurechtkommen müssen. Bereits in unsere Haushaltsrede 2019 hatten wir eine Klausursitzung zum Thema demografischer Wandel in Asperg beantragt. Dieses Thema ist sehr komplex und beinhaltet Überlegungen wie z.B. Mehrgenerationen-Projekte, Mehrgenerationen-Wohnen, barrierefreies Asperg, Ärztliche Versorgung, Mobilität im Alter, verschiedene Pflegemodelle, der Ausbau von Nachbarschaftshilfe und Fahrdiensten, usw. Wir bedauern sehr, dass sich in dieser wichtigen Angelegenheit bis heute nichts getan hat.

Schon heute sind die Pflegeangebote in Asperg zwar qualitativ sehr gut, aber viele Angehörige müssen bereits jetzt schon die Erfahrung machen, wie schwierig und oft langwierig es ist, einen Pflegeplatz hier in der Stadt zu bekommen. Bis in 10 Jahren fehlen uns in Asperg rund 150 zusätzliche Pflegeplätze.

Deswegen müssen sich unserer Auffassung nach Stadtverwaltung und Gemeinderat Gedanken darüber machen, wie die Pflegeangebote in Asperg in den nächsten 10 Jahren bedarfsgerecht so ausgebaut werden können, dass sie ausreichend verfügbar und trotzdem bezahlbar sind.

Eine große Aufgabe, keine Frage, wir Freien Wähler werden nicht nachlassen, dieses Thema immer wieder im Gemeinderat anzusprechen und anzuschieben, damit das Problem nicht nur erkannt, sondern auch angegangen wird.

Zusätzlich schlagen wir wiederholt vor, zu diesem wichtigen Thema einen Arbeitskreis „Senioren“ zu gründen.



 


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