Klares „NEIN“ zum Autobahnanschlusses „Ludwigsburg Mitte“
Ein neuer Autobahnanschluss „Ludwigsburg Mitte“ läge zum überwiegenden Teil auf
Asperger Gemarkung. Dieser ist in den Augen der Freien Wähler vollkommen
überflüssig, auch deshalb, weil die Autobahnanschlüsse Nord und Süd nur 3 km
auseinander liegen. Mit der Schaffung der Anschlussstelle „Ludwigsburg Mitte“
hätten wir ein Novum in Baden-Württemberg! Mit einem Abstand von nur jeweils 1,5
km würden die Anschlüsse Nord, Mitte und Süd den gesetzlichen Minimalabstand
von Autobahnanschlüssen (3 km) weit unterschreiten. Vom zusätzlichen
Gefahrenpotential einer Autobahneinfahrt bzw. –ausfahrt ganz zu schweigen. Gegen
die Verwirklichung des Wunsches des Ludwigsburger Oberbürgermeisters Spec
werden wir Freien Wähler uns vehement wehren!

Weitere bürgerunfreundliche Visionen von Ludwigsburgs Oberbürgermeister
Spec: „Schanzacker“ soll für Speditionen freizugegeben werden!“
Auch dazu ein deutliches „NEIN“ der Freien Wähler!

Betroffen ist das 20 Ar große Gebiet hinter dem Hohenasperg, angrenzend an unser
Gewerbegebiet Lehenfeld. Bis vor drei Jahren hatte das Land Baden-Württemberg
dieses Gebiet als Standort für ein neues Justizvollzugskrankenhaus reserviert.
Seitdem dieser Plan in den Schubladen verschwand, weist die Region das Gebiet als
Grünzug aus.
Das Gewerbegebiet würde ein wichtiges Naherholungsgebiet zwischen Asperg und
Tamm zerstören. Es würde mit seinen Grenzen direkt an das Gelände der
Freizeitanlage des CVJM („Hüttle“) heranreichen.
Dick umrandet das Gebiet Schanzacker (Ludwigsburger Gemarkung)
(Kartenausschnitt genehmigt: Städte-Verlag GmbH)
Bis zur Sommerpause 2009 soll das Regionalparlament über den gesamten
Regionalplan und damit auch über das Gebiet Schanzacker entscheiden. Die
Gemeinderatsfraktionen der Freien Wähler Asperg und Tamm werden sich
gemeinsam mit den Vertretern der Regionalfraktion der Freien Wähler (Elly
Martinat, Rainer Gessler und Heinz Kälberer) dafür einsetzen, dieses Projekt zu
verhindern. Das Gebiet muss nach wie vor als Grünzug ausgewiesen bleiben!

Vielleicht ist es im „Superwahljahr“ 2009 möglich, dass zuständige Politiker das
Problem der betroffenen Asperger Bürger und Bürgerinnen erkennen und sich in die
Pflicht nehmen lassen! Dafür werden die Freien Wähler in Asperg sich mit Nachdruck
einsetzen!


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