Die Unterschriftensammlung gegen den „schleichenden“ Ausbau der A81 ohne Lärmschutzmaßnahmen läuft!
Beteiligen Sie sich! Download unter www.freiewaehler.de/asperg oder Eintrag in den ausliegenden Listen der Asperger Geschäfte

Wie bereits im Februar dieses Jahres veröffentlicht, läuft die Protestaktionaktion der Freien Wähler gegen den schleichenden Ausbau der A81 ohne zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen. Unterschriftenlisten liegen noch bis Ende März in den Asperger Geschäften aus. Weiter Listen können von der Homepage der Freien Wähler Asperg heruntergeladen werden.
Die Freien Wähler Asperg engagieren sich seit langem gegen den schleichenden Ausbau der A81! Dieser sieht eine entsprechende Änderung der Fahrbahnmarkierungen ohne zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen vor. Wir werden diese versteckte Autobahnerweiterung – durch Aktivierung der Standspur von der Autobahneinfahrt Ludwigsburg Nord zur Autobahnausfahrt Ludwigsburg Süd –nicht hinnehmen. Die Freien Wähler Asperg wehren sich gegen weitere Pläne seitens des Regierungspräsidiums, ab 2010 die zweite Standspur in Richtung Norden freizugeben! „Wir werden eine Petition beim Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags einreichen und sammeln hierzu in den nächsten Wochen Unterschriften in den betroffenen Asperger Stadtteilen Hirschberg, Grafenbühl und Osterholz“, so Elly Martinat, Stadträtin der Asperger Freien Wähler und Regionalrätin. Aber auch die betroffenen Bürger und Bürgerinnen des Ludwigsburger Stadtteils sollen einbezogen werden. Die Listen liegen bereits seit einigen Wochen in den Asperger Geschäften aus und die Resonanz der Bürger ist groß. Bis Ende März besteht für jeden die Möglichkeit, sich in ausliegenden Listen einzutragen oder eigene Listen von der Homepage der Freien Wähler herunterzuladen und bei einem Mitglied der Freien Wähler abzugeben.
Schon heute sind die Bürgerinnen und Bürger durch den zunehmenden Verkehr in unerträglicher Weise dem gesundheitsschädlichen Lärm ausgesetzt. Würde ein „offizieller“ Ausbau der Autobahn von bisher 6 Spuren auf 8 Spuren erfolgen, müssten zumindest ausreichende Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden. „Es kann und darf nicht sein, dass das Regierungspräsidium sich mit einem schamlosen Trick vor der Verantwortung gegenüber den Bürgern drückt, indem durch die „Umwandlung der Standspur“ die Autobahn auf acht Spuren erweitert wird und in der Folge die Kosten für den Lärmschutz eingespart werden“, so Elly Martinat.
Die Freien Wähler Asperg fordern schon seit einigen Jahren in ihren Haushaltsreden, dass auch seitens der Stadtverwaltung auf das Problem der zunehmenden Lärmemission an den entscheidenden Stellen hingewiesen werden soll und zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen gefordert werden müssen. Auch gingen schon Bitten um Unterstützung direkt an den damaligen Bundesverkehrsminister Wissmann, die weder Gehör fanden noch Konsequenzen nach sich zogen.

Dass sich Ludwigsburgs Oberbürgermeister Spec und auch Landrat Haas für diesen schleichenden Ausbau aussprechen, ist nachvollziehbar. Bietet er doch eine Verbesserung für das innerstädtische Verkehrsproblem Ludwigsburgs und kaschiert die Notwendigkeit eines weiteren, kostenintensiven Ausbaus der Bundesstraße 27. Die betroffenen Bürger und Bürgerinnen in Asperg ziehen dabei aber den „Schwarzen Peter“ und sind zusätzlichen Lärmemissionen und Abgasen ungeschützt ausgesetzt. Dabei ist das Maß der Emissionen schon jetzt kaum zu ertragen!
Beteiligen Sie sich an unserer Aktion mit Ihrer Unterschrift. Sie unterstützen damit unseren Kampf, der bessere Lebens- und Umweltbedingungen für alle Asperger Bürger zum Ziel hat!


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar