Es ist wichtig – gerade in der jetzigen Situation mit den NEV (Neckar-Elektrizitätsverband) Anteilen zu versuchen, die Politik der ENBW mitzugestalten. Neben NEV (166 Kommunen) halten noch zwei weitere kommunale Verbände mit insgesamt 5,1 Prozent derAktien in Händen.

Weder das Land oder die OEW Energiebeteiligungs mbH (Oberschwäbische Elektrizitätswerke) mit je 45,01 Prozent sind in der Lage ihre Interessen im Alleingang durchzusetzen!
Außerdem steht nicht fest, dass der NEV den möglichen Verkaufserlös ausschütten würde! Im Gegenteil die Aktienerlöse sollen für spätere Investitionen in die Verbandskasse kommen!
Nachvollziehbar halten wir Freien Wähler die Einschätzung, dass ENBW Aktien an Wert verlieren könnten – aber an unserem Nein zum Verkauf ändert dies nichts. Wir haben einen kommunalen Auftrag zu erfüllen. Wichtig ist für uns, dass wir auf eine gute Versorgung angewiesen sind. Über den NEV können wir auch in Zukunft „das Zünglein an der Waage“ spielen so Elly Martinat. Auch Günter Pfersich sieht in den Aktien ein „Faustpfand“ das der NEV nicht aufgeben dürfe.


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