Künftige „Bewohner“ nehmen Bau in Angriff

Der Streit um den Standort war vergessen: Die Stadt habe bei der Kleinkinderbetreuung die Zeichen der Zeit früh erkannt, sagte Aspergs Bürgermeister Ulrich Storer gestern beim Spatenstich für das Kinderhaus am Bürgergarten.

Dort entsteht eine jetzt fünfgruppige Ganztagseinrichtung. Die Lage mit Blick zum Hohenasperg ist schön. Gebaut wird an der südöstlichen Ecke des Bürgergartens ein Acht-Familien-Haus mit einem Kinderhaus im Erdgeschoss. Die Gesamtkosten liegen bei 2,5 Millionen Euro. 1,5 Million davon kostet das Kinderhaus. 360 000 Euro bekommt die Stadt Zuschüsse.
Bürgermeister Ulrich Storer konnte davon berichten, dass bis zur Fertigstellung des Neubaues alle Plätze besetzt sein werden. Die Nachfrage nach Kinderbetreuung sei in Asperg besonders groß, weil die Stadt im Gegensatz zu anderen Kommunen steigende Geburtenzahlen habe. Storer kündigte die Schaffung weiterer Kindergartenplätze an.
Der Neubau wird eine Tiefgarage und 16 Stellplätze im Außenbereich bekommen. Geplant hat die Architektengruppe ARP aus Stuttgart. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch sieben Erdsensoren und einer Wärmpumpe. Alle Geschosse bekommen Fußbodenheizung.
Der symbolische erste Spatenstich wurde von Kindergartenkindern vorgenommen, die zuvor fröhliche Baulieder gesungen und getrommelt haben. Der Streit um den Standort am Bürgergarten schien damit vergessen. Anwohner, die Grünen und einzelne Stadträte anderer Fraktionen hatten Kritik an ihm geübt.
Alfred Drossel
LKZ vom 28.04.2009


Auf die Plätze, fertig, los: Spatenstich für das Kinderhaus.


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